Aschermittag! Und die Fastenzeit beginnt….

Beim Fasten durchläuft der Körper verschiedene physiologische Veränderungen, da er auf die Energie aus der Nahrungszufuhr verzichtet. Hier sind einige der wichtigsten Effekte des Fastens:

  1. Glykogenspeicherentleerung: Der Körper speichert Glukose in Form von Glykogen in Leber und Muskeln. Beim Fasten werden diese Glykogenspeicher nach einigen Stunden erschöpft, und der Körper beginnt, Fett als Hauptenergiequelle zu nutzen.
  2. Fettstoffwechsel und Ketose: In Abwesenheit von Glykogen beginnt der Körper, Fett zu metabolisieren, um Energie zu erzeugen. Dies führt zur Produktion von Ketonkörpern, die vom Gehirn als Energiequelle genutzt werden können. Dieser Zustand wird als Ketose bezeichnet.
  3. Insulinsensitivität: Das Fasten kann die Insulinsensitivität erhöhen, was bedeutet, dass die Zellen effizienter auf Insulin reagieren. Dies kann zur besseren Regulation des Blutzuckers beitragen.
  4. Autophagie: Beim Fasten steigt die Autophagie, ein Prozess, bei dem Zellen beschädigte oder nicht mehr benötigte Bestandteile abbauen. Dies kann dazu beitragen, Zellgesundheit und Funktionalität zu verbessern.
  5. Senkung des Blutzuckers und des Blutdrucks: Einige Studien deuten darauf hin, dass das Fasten den Blutzuckerspiegel und den Blutdruck senken kann, was positive Auswirkungen auf die Herzgesundheit haben kann.
  6. Gewichtsverlust: Da der Körper während des Fastens vermehrt auf Fettreserven zugreift, kann dies zu Gewichtsverlust führen. Dieser Effekt kann jedoch variieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Die Auswirkungen des Fastens können von Person zu Person sehr unterschiedlich sein. Es gibt verschiedene Methoden des Fastens, einschließlich intermittierendem Fasten, Langzeitfasten und periodischem Fasten. Bevor Sie mit dem Fasten beginnen, sollten Sie Rücksprache mit einem Arzt oder Ernährungsberater halten, insbesondere wenn Sie gesundheitliche Bedenken haben.

Ihr NURSES for you – Team

 

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